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Das war der Wien - Marathon 2006 |
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Liebe Marathonfreunde,
Alle Mühen und Strapazen, welche natürlich ab KM 30 dazugehören, sind vergessen wenn bei KM 41 die rockige Musik „It´s my Life“ von Bon Jovi ertönt und mir Schauer über den Rücken und in die Beine jagt. It's my life Und darum geht es mir: Das Wunderbare unseres Lebens mit besonderen Erlebnissen, welche durchaus mit Mühen und Anstrengung verbunden sein dürfen, wieder deutlich und spürbar zu machen, und dem Alltagstrott jenen Stellenwert zu geben, der ihm zusteht. Und wenn ich mit 80 einmal zurückblicke, dann denke ich bestimmt nicht, dass ich zu wenig im Büro gearbeitet habe, sondern dass ich mehr Marathons hätte laufen sollen. Ich wünsche Euch alles Gute und... ...bis zum nächsten Marathon, Bernhard
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Wir haben den langen Atem
Unglaublich, aber wahr. Bernhard, Martin und Andreas haben die Marathondistanz geschafft. Seit Jänner haben wir uns auf den Wienmarathon vorbereitet. Eine beleidigte Achillessehne bei Bernhard und ein leicht schmerzhaftes rechtes Knie bei Andreas konnten uns nicht von der vollen Marathondistanz abhalten. Für Martin war es bereits der siebte, für Bernhard der zweite und für Andreas der erste Wienmarathon. Dank der frühzeitigen Anreise mit der Bahn, seit Samstag – Morgen befanden wir uns in der Bundeshauptstadt, konnten wir uns ideal auf das Großereignis einstellen. Nach dem Frühstück im Zug bezogen wir unsere Quartiere, um uns im Museumsquartier bei einem Tiroler Pächter des dortigen Cafes und Restaurant noch einmal zu stärken, bevor wir uns zur Startnummernausgabe ins Austria Center begaben. Schon die Anreise mit der U-Bahn und der große Andrang ließen uns ahnen, welches Großereignis der Wienmarathon darstellt. Die perfekte Organisation wurde bereits beim ersten Kontakt mit den Großveranstaltern sichtbar – kaum Wartezeiten und in kürzester Zeit hatten wir alles Notwendige bei uns – Startnummern, Chip und Dank der angeschlossenen Messe eine Menge Informationen über den boomenden Laufsport sowie isotonische Getränke, Energie spendendes Müsli im Magen. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen ging es zur traditionellen Kaiserschmarrn – Party im Rathaussaal. Kaiserschmarrn und Zwetschgenröster mit reichlich Mineralwasser waren unsere letzte Verpflegung vor der frühen Nachtruhe. So früh wie wir ins Bett fielen, so frühzeitig brachen wir von unseren Nachtquartieren zum Startgelände auf. Dicke und dunkle Wolken brauten sich über dem Startgelände zusammen und ein kühles Lüftchen veranlasste uns erst knapp vor dem Start unseren Kleidersack abzugeben und uns in Laufdress in den jeweiligen Start - Sektor zu begeben. LäuferInnen und Läufer soweit das Auge reichte. Und dann ganz unerwartet setzte sich diese Ansammlung aus SportlerInnen langsam in Bewegung. Ein Musikteppich und zahlreiche Fans trugen uns förmlich über die volle Laufdistanz vom Start bis ins lang ersehnte Ziel. Doch zwischen Start und Ziel gab es einiges zu bewältigen: Anfängliche Nervosität, den Übereifer auf den ersten Kilometern, diese möglichst rasch hinter sich zu bringen, beginnende leichte Muskelverspannungen. Angekündigte Widerstände des Körpers gegen Ende der Laufdistanz blieben aus. Respekt und Hochachtung bei den ersten Übertragungen der Siegerinterviews stiegen in uns hoch, als wir uns bei Kilometer 29 befanden und ein Viertel der Distanz noch vor uns lag. Aufmunternd sind die vielen ZuruferInnen entlang der gesamten Laufstrecke gewesen. Doch diese beeindruckende Kulisse habe ich auf den letzten hundert Metern nicht mehr richtig wahrnehmen können. Und die letzten fünfhundert Meter waren überhaupt eine Ewigkeit. Den Lauf über die Ziellinie wollte ich jubelnd schaffen, doch dieser blieb mir im Hals stecken. So perfekt die Organisation am Beginn gewesen ist, so endete sie auch. Für die erste Versorgung nach dem Lauf wurde gesorgt. Nach dem Marathon treten die Verspannungen und Schmerzen immer mehr in den Hintergrund und Freude sowie Impressionen des Geschafften steigen in einem bereits während der ersten Dusche am Heldenplatz in einem hoch. Trotz aller Mühen und Strapazen ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Da macht es auch nichts, wenn Bernhard und ich unsere Wunschzeit um 30 Minuten verfehlt haben. Geschafft ist geschafft und bereits eine Woche danach sind selbst die letzten Verspannungen Geschichte und erste Überlegungen über einen möglichen nächsten Marathon steigen in uns hoch. „Schau ma a Moal“
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Trainigsplan: Liebe Marathonfreunde, die letzte Vorbereitungswoche auf unseren Lauf in Wien. Der Hauptimpuls des Trainingsvorschlages für diese Woche lautet: Ausruhen, Essen, Visualisieren. Es gibt nichts Besseres als ausgeruht in einen Marathon hineinzugehen. Wenn Ihr in dieser Woche lauft, dann nur relativ kurz und grundsätzlich langsam, aber es dürfen auch ein paar flotte Kilometer dabei sein. Sehr gute Läufer versuchen in dieser Woche Ihre Spritzigkeit zu bewahren und trainieren durchaus noch einige flotte Einheiten. Für ein gutes Durchkommen jedoch ist das Training in dieser Woche nicht mehr wichtig und speziell in den letzten Vorbereitungstagen ist weniger mehr. Daher geht es ruhig an, lauft kurz und gemütlich, wie es Euch Spaß macht. Esst mehr Kohlehydrate als gewöhnlich und trinkt ausgiebig, ruht Euch aus und freut Euch mit Spannung auf den Sonntag. Ein paar Tipps noch zum Abschluss:
Ich wünsche Euch viel Spannung vor dem Start, einen guten Beginn, ein genussvolles Laufen bis zum Halbmarathon, ein gutes Ankommen bis ca. Kilometer 30, eine gute Bewältigung der Herausforderungen ab Kilometer 30 und das Wichtigste - einen wunderbaren Zieleinlauf. Viel Freude beim Laufen und... |
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Liebe Marathonfreunde, ich hoffe Ihr habt die lange Trainingseinheit gut überstanden und seit gut motiviert. Hier der Trainingsvorschlag für die Woche vom 24. bis zum 30. April 2006:
Viel Freude beim Laufen und... | |||||||
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Liebe Marathonfreunde,
Viel Freude beim Laufen und...
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Liebe Marathonfreunde, Der Trainingsvorschlag für die Woche vom 10. bis zum 16. April 2006:
Viel Freude und...
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Liebe Marathonfreunde, Der Trainingsvorschlag für die Woche vom 3. April bis zum 9. April:
Viel Freude beim Laufen und...
P.S. Lieber Andreas, nochmals herzliche Gratulation zu Deinem gestrigen Lauf - super! |
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| Der Trainingsvorschlag für die Woche vom 27. März bis zum 2. April: Grundsätzlich der Aufbau wie in der Vorwoche mit einer weiteren Steigerung des Trainingsumfanges.
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... eine schöne Woche, Bernhard
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| Der Trainingsvorschlag für die Woche vom 20. März bis 26. März:
Grundsätzlich ist der Vorschlag immer in Einheiten zu 4 Wochen gegliedert. 3 Wochen wird der Umfang von Woche zu Woche etwas gesteigert und in die 4. Woche ist dann eine etwas ruhigere Woche. Wir sind nun in der 2. Woche des vorletzten Durchganges, denn in 7. Wochen startet der Wien Marathon. Daher der Vorschlag für diese Woche angelehnt an die letzte Woche, mit etwas erhöhtem Umfang:
...eine schöne (Lauf)woche, Bernhard |
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Der Trainingsvorschlag für die Woche vom 13. bis zum 19. März:
Wer Fragen an mich hat, kann mir gerne ein mail unter bernhard@siess.at zusenden.
Viel Freude beim Laufen und...
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Schöne Grüße, Bernhard
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Unser Trainingsplan für die kommende Woche (19.12. bis 25.12) sieht folgendes vor:
Ich wünsche uns einen erfolgreichen Start und es sind noch: 19 Wochen + 6
Tage + 18 Stunden zum Marathon.
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